Im Februar 2026 bot die Paulo Freire Gesellschaft im Rahmen eines internationalen Begegnungsprojektes zum Thema Konfliktbewältigung eine Einführung in die Grundlagen der Paulo Freire Pädagogik an. Der Workshop fand in Kooperation mit der Organisation act4transformation in Berlin statt. Teil nahmen Fachkräfte aus der Pädagogik und der sozialen Arbeit aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei und Deutschland. Gemeinsam gingen wir der Frage nach, welche Impulse das Denken Paulo Freires für ihre Arbeit im gegenwärtigen Kontext bietet.
Nach einem einführenden kurzen Input zur Bedeutung des “Wortes”, durch das wir gemäß Paulo Freire die Welt lesen lernen, um sie verändern zu können, setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen mit verschiedenen Grundkonzepten der Freire-Pädagogik auseinander. Sie diskutierten deren jeweilige Bedeutung für eine kritische Bewusstseinsbildung und tauschten sich über direkte Bezüge zu ihrer Lebens- und Arbeitswelt aus.
Die theoretische Analyse der Kernkonzepte der Paulo Freire Pädagogik wurde durch verschiedene kreative Aktivitäten erweitert, bei denen aus den Ergebnissen der gemeinsamen Reflexion Skulpturen entstanden und auch die eigene Körpersprache eingesetzt wurde.